5 Fehler beim Beladen eines Autos

hundegitterIn Sachen Sicherheitsbewusstsein macht den Deutschen keiner so schnell etwas vor und es ist klasse, wie viele Autofahrer auf passende Kindersitze, Gepäckschutzgitter und Spanngurte Wert legen.

Besonders, wenn der Jahresurlaub ansteht, schwirren uns allerdings eine Menge Dinge durch den Kopf, zum Beispiel was alles mitgenommen werden soll, ob wir wohl wieder im Stau stehen und ob das Hotel oder die Ferienwohnung unseren Erwartungen entspricht.

Wenn man abgelenkt ist, passieren Fehler und hier habe ich mal die fünf häufigsten Schwachstellen bei der Ladungssicherung zusammengestellt. Diese können im schlimmsten Fall dazu führen, dass Menschen und Tiere schwer verletzt werden bzw. verunglücken.

Also, bitte nicht nachmachen!


1. Der Gepäckstapel im Kofferraum

Zur Ferienwohnung oder zum Hotel fahren, Gepäck abladen und dann möglichst schnell an den Strand – so stellen sich viele den ersten Urlaubstag am Meer vor. Da wird dann auch nicht mehr groß darauf geachtet, welche Gegenstände den Mitfahrern um die Ohren fliegen könnten, wenn es kracht.

In diesem YouTube-Video sieht man, welche Folgen achtloses Beladen hat:

2. Ladung auf dem Autodach

Der Kofferraum ist ruckzuck voll und wo soll der Rest des Gepäcks hin? Klar, auf’s Dach! Kaum jemand kennt jedoch die Gewichtsbeschränkungen für Dachträger und Dachboxen. Und wenn die Ladung nicht richtig verzurrt wird oder lose in der Box liegt, fliegt der Koffer bei einer Vollbremsung nach vorn und kann dabei sogar eine stabile Kunststoffbox durchschlagen.ein hoher Stapel Gepäck / Ladung auf dem Dach eines Autos

 

3. Lose Gegenstände auf der Hutablage

Für den Urlaub in England oder an der Nordsee nimmt man einen Regenschirm mit. Der liegt auch meistens schon griffbereit auf der Hutablage. Was einem dabei klar sein muss: Bei einem Frontal-Crash oder einer Vollbremsung wird der harmlose, kleine Schirm zum Geschoss.

Mit einem Gewicht von ca. 300 g entwickelt der Schirm bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h eine Aufprallwucht von ca. 15 kg – und das kann richtig wehtun. Das gleiche gilt natürlich auch für Spielzeug, Wackeldackel und Co.

4. Der Hund kann auf die Sitze klettern

Wer seinen Hund im Auto nicht sichert, riskiert nicht nur Knöllchen, sondern das Leben von Mensch und Tier. Erstens lenkt ein Hund den Fahrer mehr ab, als der sich vielleicht eingestehen möchte. Zweitens kann der Hund gegen die Windschutzscheibe oder die Personen im Auto prallen, wenn es zu einem Unfall kommt. Das überlebt das Tier meistens nicht.

5. Der Hund sitzt neben dem Gepäck

Auf einen Familienausflug soll der Hund selbstverständlich auch mitkommen. Wenn die Eltern vorn und die Kinder hinten sitzen, werden Gepäck und Haustier eben im Heck untergebracht.

Fehlt eine stabile Barriere, droht Gefahr für den Hund, denn er kann durch verrutschende oder umfallende Ladung schwer verletzt werden. Schon ein Ausweichmanöver auf der Autobahn reicht aus und die Koffer landen auf dem Tier.Ein Hund sitzt neben Urlaubsgepäck im Kofferraum eines Autos

 

Was wir verbessern können

Grundsätzlich lohnt sich der Einbau eines Trenngitters, das nicht nur Hunde von den Sitzen fernhält, sondern auch fliegendes Gepäck aufhält. Soll beides zusammen in den Kofferraum, schützt ein Laderaumteiler den Hund. Stabile Modelle zu vernünftigen Preisen gibt es zum Beispiel bei Travall. Der ADAC hat eine Liste mit weiteren Tipps zur Ladungssicherung zusammengestellt.

Natürlich kann man den Hund alternativ in einer Transportbox unterbringen, wenn diese richtig platziert und festgezurrt wird, damit sie auch bei einem Unfall nicht verrutschen kann. Wer nur ganz selten etwas in den Kofferraum packt, kann die Gegenstände sorgfältig mit Spanngurten festzurren. Bei Dachboxen muss man unbedingt die Herstellerangaben beachten. Die Hutablage ist für Gepäck und Krimskrams grundsätzlich tabu.ein Hund und Gepäck für den Urlaub im Kofferraum mit Travall Hundegitter und Travall Trenngitter

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