Baden mit Hund

hundegitterBaden mit Hunden macht Spaß – sofern euer Vierbeiner gern ins Wasser geht. Wenn ihr eine echte Wasserratte zuhause habt und einen Badeausflug plant, solltet ihr aber ein paar Dinge beachten, damit das Schwimmen für den Hund sicher und angenehm ist. In meinem heutigen Post zeige ich euch, was man vor und nach dem Ausflug sowie während des Badens bedenken muss. Und zum Schluss habe ich noch ein paar super gelungene Fotos von Hunden unter Wasser für euch!

 

Vor dem Ausflug

Falls der Hund einer hellhäutigen Rasse wie zum Beispiel Dalmatiner oder West Highland White Terrier angehört, braucht er ausreichend Sonnenschutz – wie wir Menschen auch. Man kann spezielle Sonnencreme für Hunde kaufen oder auch Sonnenschutz für Babys benutzen, sofern keine Schadstoffe wie Silikon und PABA (Para-Aminobenzoesäure) enthalten sind. Am besten cremt man den Hund schon vor dem Badeausflug ein, damit die Creme genug Zeit zum Einziehen hat.

Meiner meinung nach gehören zwei Dinge unbedingt in die Tasche: frisches Wasser, den baden macht durstig, und ein Erste-Hilfe-Set für Haustiere, damit man auf den Fall der Fälle vorbereitet ist und schnell reagieren kann, wenn der Hund blutet oder schnell zum Tierarzt gebracht werden muss

Fährt man mit dem Auto zum See oder an den Strand, muss natürlich auch im Wagen auf die Sicherheit geachtet werden (hier ein paar Infos zu Hundegittern und Transportboxen).

Ich habe mir außerdem einen Satz Gummifußmatten gegönnt (giftfreie Modell kann man bei Travall bestellen), damit ich nicht nach jedem Ausflug Sand und Blätter aus dem Auto saugen muss.

Außerdem empfielt sich eine Kofferraumwanne, da man an heißen Tagen eine feuchte Decke darauflegen kann, auf der sich die Fellnase abkühlen kann (mehr Tipps zum Thema Autofahren mit Hunden gibt’s hier).Hund schwimmt im Meer und spielt am Strand

 

Während des Badens

Achtet bitte darauf, dass der Strand bzw. der see ein flaches Ufer hat, damit eure Fellnase bequem ins Wasser steigen und auch wieder herauskommen kann. Flüsse sind wegen der Strömung nicht ideal.

Um Angelplätze sollte man grundsätzlich einen großen Bogen machen, da dort Haken und Schüre liegen könnten, an denen sich der Hund verletzen kann, und am Strand können scharfe Muscheln oder Glasscherben, die sich im Sand verstecken, gefährlich werden.

Was die Gesundheit eures Vierbeiners angeht, sollte er nicht zu viel Salzwasser schlucken, da Hunde sich daran den Magen verderben können. Darüber hinaus könnte er bei sehr warmem Wetter einen Sonnenstich bekommen. Achtet daher darauf, dass er sich nicht zu lange in der prallen Sonne aufhält (Vorsicht: am Meer fühlt es sich wegen der leichten Briese oft kühler an, als es in Wahrheit ist).

Und natürlich darf man seinen Hund niemals aus den Augen lassen und sollte außerdem darauf vorbereitet sein, ihn aus dem Wasser zu retten, z.B. wenn er sich in Ästen oder Pflanzen verfängt und nicht mehr allein ans Ufer kommen kann. Hunde können nicht rückwärts schwimmen.Hund schwimmt im See

 

Nach dem Ausflug

Gönnt eurer Fellnase Ruhe, denn Schwimmen strengt an. Junge und ältere Hunde sind bei warmem Wetter schneller überfordert, als wir denken.

Sucht euren Hund nach Zecken ab, wenn er auf dem Weg zum Baden oder in der Nähe des Gewässers durchs Gras gelaufen ist. Besonders gern beißen die Plagegeister übrigens in den Achseln und an der Innenseite der Oberschenkel zu.

 

Und – wie versprochen – hier noch ein paar Fotos von Hunden unter Wasser. Sehen die nicht witzig aus?😀

 

Hund unter Wasser Fotografie

 

Hund unter Wasser fotografiert

Hund unter Wasser fotografiert

(Quelle)

Sind eure Vierbeiner eigentlich auch solche Wasserratten oder bleiben sie lieber auf dem Trockenen?

3 Gedanken zu “Baden mit Hund

  1. In die Badewanne wollen meine beiden gar nicht gern… Wenn sie richtig schmutzig sind und wir doch mal baden gehen müssen, bin ich am Ende nasser als die Hunde:-/
    Lustig, wie unterschiedlich die Fellnasen drauf sind!

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