Vergiftungen bei Hunden im Dezember

hundegitterIn der Advents- und Weihnachtszeit wollen wir nicht nur unsere Kinder, sondern auch die Fellnasen so richtig verwöhnen. Besonders, wenn wir nach einem Spaziergang im Regen oder Schnee zurück ins Haus kommen und es uns gemütlich machen, kann ein kleines Leckerli doch nicht schaden, oder? Allerdings steigt die Zahl der Vergiftungen bei Hunden im Dezember drastisch an. Hier eine Übersicht über die schlimmsten Übeltäter:

 

Schokolade

Schokolade kann für Hunde wegen des Kakaobestandteils Theobromin tödlich sein. Theobromin ist ein Stoff, der mit Koffein verwand und auch in schwarzem Tee enthalten ist. Besonders viel Theobromin ist in dunkler bzw. bitterer Schokolade enthalten. Bei Hunden führt Theobromin zu Herzproblemen und schweren Vergiftungen. Je kleiner der Hund, desto geringer ist die tödliche Menge an Schokolade.

Hund und Katze stehlen Weihnachtskekse vom Tisch

Auch wenn man den Hunden nicht absichtlich Schokolade gibt, kann es vorkommen, dass sich der Vierbeiner die Süßigkeit vom Tisch oder vom Weihnachtsbaum stibitzt. Daher muss Schokolade unbedingt außer Reichweite der Tiere aufbewahrt werden.

 

Rosinen

Rosinen sind in vielen Weihnachtskuchen enthalten – der Stollen ist wohl der bekannteste. Wie Schokolade sind aber auch Weintrauben und Rosinen für Hunde sehr gefährlich. Bislang hat man noch nicht herausgefunden, welcher Stoff genau für die toxische Wirkung bei Hunden verantwortlich ist. Es ist aber sicher, dass Rosinen gefährlicher sind als Weintrauben, denn die Inhaltsstoffe der getrockneten Früchte sind konzentrierter.

 

Süßstoff

In manchen Bonbons und Süßigkeiten ist der Süßstoff Xylitol, auch Birkenzucker genannt, enthalten. Dieser ist sowohl für Hunde als auch für Katzen giftig.

 

Nüsse und Bittermandel

Besonders Macadamianüsse sind für Hunde sehr gefährlich. Bereits vier Nüsse vergiften einen Hund, der 15 kg wiegt. Die Nüsse verursachen schwere Leberschäden. Auch die Blausäure der Bittermandel ist für Tiere hochgiftig.

 

Zimt

Während ein Keks mit einer kleinen Menge Zimt nicht giftig ist, kann es gefährlich werden, sobald der Hund eine größere Menge des Gewürzes oder auch Zimtöl aufleckt. Wird in der Adventszeit gebacken, sollte der Hund sowieso nicht unbedingt in der Küche herumlaufen.

 

Hund mit Nikolausmütze

Alkohol

Hunde bekommen sehr schnell eine Alkoholvergiftung. Auch hier gilt: Je leichter der Hund ist, desto toxischer ist die Wirkung.

 

Knochen

Der Rest vom Festmahl wird aus Unwissenheit oft an Vierbeiner verfüttert. Knochen sollte man Hunden aber auf keinen Fall geben, denn diese splittern und führen zu Verletzungen in Rachel, Speiseröhre und Magen. Knochen sind besonders brüchig, wenn sie gekocht, gebraten oder sonst wie erhitzt wurden.

 

Hund neben einem Weihnachtsstern

Pflanzen

Weihnachtssterne und Christrosen gehören praktisch zur Weihnachtsdeko in deutschen Haushalten. Kauen die Vierbeiner daran, kann es allerdings zu Brennen und Blasenbildung im Mund und Rachen kommen, denn die Bestandteile der Pflanzen sind giftig.

 

Duftöle und Räucherkerzen

Die darin enthaltenen Duftstoffe wirken reizend auf die Schleimhäute. Das ist zwar nicht unbedingt giftig, aber sehr unangenehm für Tiere. Der Vollständigkeit halber wollte ich deshalb auch Duftöle und Räucherkerzen in meine Liste aufnehmen.

Hund ist krank

 

Vergiftungssymptome

In meinem Post über giftige Pflanzen habe ich Vergiftungssymptome sowie Sofortmaßnahmen aufgeführt. Zudem solltet ihr euch unbedingt mit dem Thema Erste Hilfe beim Hund auseinandersetzen! Die Fellnasen und ich wünschen euch eine wundervolle und vor allem sichere Adventszeit. 🙂

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